Geschichte und Aktuelles über meine Heimatstadt Neuss

SEHENSWÜRDIGKEITEN
von Neuss
 
 
 

St. Quirinus-Münster

  
      
 
 

Das imposante Wahrzeichen der Stadt Neuss ist eine der bedeutendsten spätromanischen Kirchen am Niederrhein. Die dreischiffige Emporenbasilika wurde in den Jahren 1209 – 1230 erbaut. 

Nach dem Brand von 1741 erhielt der Ostturm eine Barockkuppel mit dem Standbild des Schutzpatrons St. Quirinus.                                

                                                                               
                                                      Mann kann die Einschüsse durch die Luftangriffe im 2. Weltkrieg gut erkennen.
 
 

Im Inneren:

Der Quirinusschrein

Der aktuelle Schrein im Münster                                    Der alte Schrein z.Zt. im Clemens Sels  Museum

                                       


 

Vor dem Münster:

Josef-Kardinal-Frings-Denkmal

Südportal (1996) mit Darstellungen aus dem Schützenwesen von Elmar Hillebrand.

    
 
Quirinus- und Marktbrunnen von Jochem Pechau.
 
 
 
Orgelstunde zur Marktzeit - samstags 11.30 Uhr
 

Der Heilige Quirinus  

Quirinus lebte im 2. Jh. Als Tribun in Rom. Er hatte christliche Gefangene zu bewachen, darunter den Stadtpräfekten Hermes und Papst Alexander. Als schließlich seine Tochter Balbina durch Papst Alexander von einem schweren Leiden geheilt werden konnte, trat Quirinus mit seiner Familie zum Christentum über. Er wurde gemartert und hingerichtet.

1050 erhielt die Neusser Äbtissin Gepa von Papst Leo IX, in Rom Quirinusreliquien und brachte sie nach Neuss. Seither war Neuss Ziel zahlreicher Pilger, die den Heiligen Quirinus als Fürsprecher in leiblichen und seelischen Nöten anriefen. Die Verehrung verbreitete sich bis in die Schweiz, nach Österreich und nach Skandinavien. Merian bezeugt 1646 „große Wallfahrten, auch von ausländischen Völkern, nach Neuss“.

 Sekretariat:

Tel.: 0 21 31 / 22 23 27

Vereinbarungen von Quirinusführungen:

Tourist-Information - Tel.: 0 21 31 / 27 32 42

 

OBERTOR (13. Jh.)

  

 
          
 
 
Das Obertor ist das letzte, noch erhaltene, von sechs Torburgen der mittelalterlichen
Stadtbefestigung.
Erbaut im 13 Jh. Restauriert 1906 und seit 1950 das Clemens-Sels-Museum.
Es gilt als eines der mächtigsten Stadttore im Rheinland
 

OBERTORKAPELLE

 

 Die Kapelle "zur Schmerzhaften Mutter" wurde 1712/13 anstelle einer älteren Marienkapelle erbaut.
Hier erreichte, während der Burgundischen Belagerung vom Karl den Kühnen 1474 / 75,  die Neusser, bei einer Bittprozession am 21 April 1475, die Nachricht vom bevorstehenden Einsatz kölnischer Hilfstruppen zur Befreiung.
Diese Nachricht wurde mit Kanonenkugel zu den Neussern geschossen. 

ZEUGHAUS (MITTE 17. Jh.)

Das Zeughaus wurde 1637 / 39 erbaut und diente den Franziskaner Mönchen als Kirche und Kloster.

Seit 1803 wurde die Kirche als Zeug- und Lagerhaus genutzt. Im 19. Jh. Zeughaus für die Garnison. Ab 1923 diente es als städt. Theater und Konzertsaal.

Im Kloster befand sich ab 1699 eine Ordenshochschule, 1783 - 1889 ein Gymnasium,          1925 die Gründungsstätte des Rheinischen Städtebundtheaters.

Das Zeuhaus wurde 1944 schwer beschädigt und 1948 als Konzert- und Festsaal wiederhergestellt.

Seid 1950 dient es als Zeughaus-Konzertsaal.

           

 
 
   
 
 
Heute:
Konzert- und Veranstaltungshaus
 

VOGTHAUS „ZU DEN HEILIGEN DREI KÖNIGEN” (1597)

   
 
 
Ehemals Amtssitz des Erzbischöflichen Vogtes. Heute
Gasthaus. Schützenglockenspiel mit 27 Figuren aus dem
Neusser Bürger-Schützenfest (täglich 11 und 17 Uhr).
 
 

GASTHAUS „ZUM SCHWATTE PÄD” (1604)

 Gasthaus „Em Schwatte Päd“

1603 erbautes Bürgerhaus der Backstein-Renaissance. Schönste und besterhaltene mittelalterliche Hausfassade im Stadtgebiet mit Hauszeichen „Zum Schwatten Ross 1603“.

         
Bürgerhaus der Backstein-Renaissance. Schönste und
besterhaltene mittelalterliche Hausfassade.
 

Gasthaus „Em Schwatte Päd“

Em Schwatte Päd
Büchel 50
41460 Neuss

HAMTORPLATZ MIT STADTMAUER

 
  
 
Reste der mittelalterlichen Stadtmauer. Wehrgangbögen
des 13.Jahrhunderts, äußerer Mauerring des 14.
Jahrhunderts. Teilrekonstruktion (2003-2004) des historischen
Hamtores nach Originalfunden.
 

KIRCHE ST. MARIEN, Marienkirchplatz

 
 
 
25 Glasfenster mit faszinierender Leuchtkraft von Emil
Wachter (1984 – 1992).
 

DREIKÖNIGENKIRCHE, Jülicher Straße

Glasbildwerke von Jan Thorn Prikker (1919).
 

 
 
Bis zum Ende des 19. Jh. gab es in Neuss nur die
Pfarre des Quirinusmünsters. Im Zuge des
starken Wachstums der Stadt wurden nördlich 1888 St. Josef (Furth) und 1902 St. Marien errichtet.
Süd­westlich entstand 1909 bis 1911 die Dreikönigenkirche. Ein großer Teil ihrer Ausstattung wurde zunächst aus der profanierten Hospitalkirche in der Brückstraße übernommen.
„Nachdem 1919 die Thorn Prikker-Fenster eingesetzt worden waren, trug man sich bereits im nächsten Jahr mit der Absicht, die noch fehlende künstlerische Ausgestal­tung der Dreikönigen­kirche zu vervollständigen.
 

 
Am 11.6.1922 erhielt die Kirche wieder 4 neue Glocken.
„1936 ersetzte ein neuer, von Dominikus Böhm entworfener, Hochaltar den noch aus der ehemaligen Hospitalkirche stammenden Altar...
 

                       

 

Haus Rottels

   

Details Haus Rottels mit Rheinischem Schützenmuseum

Bei dem Haus handelt es sich um ein ehemaliges Klostergebäude.

Die Familie Rottels erwarb es am Ende des
18. Jahrhunderts und baute es zu einem Wohnhaus um, dem im Hof ein Fabrikationsgebäude für Seife angegliedert war.
Das Gebäude wurde 1989 umgebaut und restauriert. Seitdem befindet sich hier die ausgegliederte stadthistorische Abteilung des Clemens Sels Museum. Seit 2004 beherbergt das Haus auch das Rheinische Schützenmuseum mit dem Joseph Lange Schützenarchiv. Diese Ausstellung zeigt die Geschichte der Schützen und stellt z.B. Orden, Waffen und sonstige Dokumente aus. Auch Wechselausstellungen wie aus königlichen Kleiderschränken werden hier vorgestellt.
Die Öffnungszeiten sind mittwochs und sonntags von 11:00 17:00 Uhr und nach Vereinbarung.
Oberstraße 58 - 60
41460 Neuss
Telefon:
+49(2131)904144
Fax:
+49(2131)902472

 

 

Kaufmannsladen um 1900 Im Haus Rottels

  

        Blutturm                                         Wasserturm