Meine Modelleisenbahn von Mini-Trix

 

Angefangen hat alles 1960 mit einer Trix Express Modelleisenbahn Spur H0 die ich zu Weihnachten bekam. Da konnte ich noch nicht ahnen wie "süchtig" ich nach Modellbahn werden sollte.

Mein erstes Zug war ein Güterzuggespann  mit der Dampflok der Baureihe  T 12 der Königlich Preußischen Staatseisenbahnen (K.P.E.V.) 12 Die Baureihe T 12 wurde ab 1905 für die königlich preußischen Staatsbahnen in großer Stückzahl gebaut. Insgesamt 1014 Lokomotiven dieses Typs verließen die Werkshallen und ihr erstes Einsatzgebiet war vornehmlich die Berliner Stadt-, Ring- und Vorortbahn. Nach deren weitgehender Elektrifizierung zwischen 1924 und 1929 wanderten die Lokomotiven in andere Dienste ab, die vom Personenzug und leichten Güterzug bis zu Rangieraufgaben reichten. Die T 12, später von der Deutschen Reichsbahn Gesellschaft als Baureihe 74.4-13 bezeichnet, erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h und war eine universell einsetzbare Lok, die in beiden Fahrtrichtungen die gleiche Leistung erbringen konnte. Die Verluste in den beiden Weltkriegen und der Ersatz durch neuere Baureihen ließen den Bestand der T 12 immer geringer werden, bis sie schließlich 1968 aus den Umlaufplänen beider deutschen Staatsbahnen verschwand. 3 Lokomotiven der bewährten Baureihe sind der Nachwelt erhalten geblieben, unter anderem die als OKi2 in Polen verbliebene 74 1234.

Dann bekam ich zu Weihnachten meinen ersten Personenzug mit der V200 Diesellok.

                                                  

Die V 200.0 der Deutschen Bundesbahn, Achsfolge B’B’, Baujahr ab 1953 war im Einsatz: Mittlere und schwere Schnell- und Eilzüge
Die Baureihe V 200 war eines der Paradepferde der Deutschen Bundesbahn (DB) in den 50er und 60er-Jahren. Sie war gleichzeitig ein Zeichen dafür, dass die Dampflokomotive mittelfristig abgelöst werden sollte. Die ursprüngliche Ausführung mit den prägnanten Großbuchstaben „DEUTSCHE BUNDESBAHN“ an der Seite machte die V 200 zu einer der attraktivsten Diesellokomotiven der Nachkriegszeit und symbolisierte gleichermaßen den wirtschaftlichen Aufschwung der damaligen Jahre.


 

BR 01 der Deutschen Bundesbahn (DB), Achsfolge 2´C 1´h2, Baujahr ab 1925 für die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft als Einheitslokomotive.

 

Ausführung mit Altbaukessel. Einsatz: Schnell- und Eilzüge.

 Schnellzuglokomotiven waren durch ihre Kraft, Eleganz und Geschwindigkeit schon immer die Stars unter den Dampflokomotiven. So ist die schwere Schnellzuglokomotive der Baureihe 01 wohl der Inbegriff der deutschen Einheitslokomotive schlechthin. Sie lief genauso zuverlässig vor repräsentativen Expresszügen wie vor gewöhnlichen Personenzügen. Bis 1938 entstanden bei verschiedenen deutschen Herstellern insgesamt 231 Maschinen der Baureihe 01. Dazu kamen noch 10 Lokomotiven der Baureihe 02, die zwischen 1937 und 1942 zur Baureihe 01 umgebaut wurden. Nach dem 2. Weltkrieg verblieben 165 Lokomotiven der Baureihe 01 in den westlichen und 70 in der sowjetischen Besatzungszone, wobei einige wegen schwerer Schäden ausgemustert werden mussten. Ab den 50er Jahren bauten beide deutschen Bahnen die Lokomotive mehrfach um und passten sie den neuen Einsatzbedingungen sowie dem technischen Fortschritt an. So wurden im Westen die großen Wagner- durch die kleinen Witte-Windleitbleche ersetzt, die Luft und Speisepumpe wanderte bei den DB-Lokomotiven von der Rauchkammernische hin zur Kesselmitte und bei zahlreichen Lokomotiven verschwand die Frontschürze zwischen Pufferbohle und Umlauf. Der Einsatz der Baureihe 01 endete bei der DB Mitte der 70er Jahre, bei der DR rollte sie Anfang der 80er aufs Abstellgleis.